Montag, 02.02.2026

Baugenehmigungen für Wohnungen im Oktober 2025 um 6,8 Prozent gestiegen

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Im Oktober 2025 wurden in Deutschland 19 900 Wohnungen genehmigt, das sind 6,8 Prozent mehr als im Oktober 2024. Das Statistische Bundesamt (Destatis) verzeichnet einen Anstieg vor allem bei Neubauten, während die Genehmigungen für Umbaumaßnahmen zurückgingen.

Oktober 2025 auf einen Blick

Nach Angaben von Destatis stieg die Zahl der genehmigten Neubauwohnungen im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,4 Prozent auf 16 800. Demgegenüber sank die Zahl der Wohnungen, die durch Umbau bestehender Gebäude entstehen, um 12,5 Prozent auf 3 100.

Entwicklung von Januar bis Oktober 2025

In den ersten zehn Monaten des Jahres wurden insgesamt 195 400 Wohnungen genehmigt, 11,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei neu zu errichtenden Wohngebäuden lagen die Genehmigungen mit 159 200 Wohnungen sogar 14,0 Prozent über dem Vorjahr.

Bei der Aufschlüsselung nach Gebäudetyp zeigen sich unterschiedliche Trends. Genehmigungen für Einfamilienhäuser stiegen deutlich um 16,6 Prozent auf 37 000 Wohnungen. Für Zweifamilienhäuser wurden 10 600 Wohnungen genehmigt, ein leichter Rückgang um 1,1 Prozent. Die zahlenmäßig stärkste Kategorie bilden Mehrfamilienhäuser mit 104 100 genehmigten Wohnungen, das entspricht einem Plus von 13,2 Prozent.

Auch bei Wohnheimen wurde ein deutlicher Zuwachs verzeichnet. Hier stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 43,0 Prozent auf 7 400. Nichtwohngebäude mit Wohnanteil, etwa Hausmeisterwohnungen oder Wohnungen über Gewerbeflächen, verzeichneten dagegen einen Rückgang um 15,2 Prozent auf 3 300 Wohnungen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden Gebäuden wurden von Januar bis Oktober 2025 insgesamt 33 000 Wohnungen genehmigt, ein leichter Anstieg um 2,1 Prozent.

Methodik und Datenbasis

Die Angaben basieren auf den im November bei den Statistischen Ämtern der Länder vorliegenden Meldungen über erteilte Baugenehmigungen. Destatis weist darauf hin, dass die Monatszahlen Nachmeldungen enthalten können, zugleich aber nicht rechtzeitig eingegangene Meldungen erst in späteren Monatsauswertungen berücksichtigt werden. Weitere Details zu Methodik und Langzeitrends sind in den Tabellen 31111 und 31131 der Datenbank GENESIS-Online sowie in den Publikationen des Statistischen Bundesamtes zu finden.

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