Donnerstag, 19.03.2026

Baugenehmigungen im Januar 2026 deutlich gestiegen vor allem bei Einfamilien und Mehrfamilienhäusern

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Im Januar 2026 sind in Deutschland deutlich mehr Wohnungen genehmigt worden als im Vorjahresmonat. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erteilten die Bauaufsichtsbehörden Genehmigungen für insgesamt 19 500 Wohnungen, das sind 8,4 Prozent oder 1 500 Genehmigungen mehr als im Januar 2025.

Zahlen in der Gesamtbilanz

Die Genehmigungen für Neubauwohnungen stiegen demnach um 7,4 Prozent oder 1 100 auf 16 400 Wohnungen. Darüber hinaus wurden 3 100 Wohnungen als Umbaumaßnahmen bestehender Gebäude genehmigt, ein Anstieg um 13,5 Prozent beziehungsweise 400 Wohnungen im Vergleich zum Januar 2025.

Entwicklung nach Gebäudetypen

Bei neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden 16 000 Wohnungen genehmigt. Die meisten Genehmigungen entfielen auf Mehrfamilienhäuser: Für sie wurden 10 500 Neubauwohnungen genehmigt, das entspricht einem Zuwachs von 7,1 Prozent oder 700 Wohnungen gegenüber dem Vorjahresmonat.

Auch bei Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern setzte sich der Aufwärtstrend fort. Für Einfamilienhäuser wurden 3 800 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 12,6 Prozent beziehungsweise 400 Wohnungen. Bei Zweifamilienhäusern stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 26,1 Prozent auf 1 200, was einem Zuwachs von 300 Wohnungen entspricht.

Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen. Hier sank die Zahl um 47,6 Prozent beziehungsweise 450 Wohnungen auf 500 genehmigte Einheiten. In neuen Nichtwohngebäuden, etwa Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen über Gewerbeflächen, wurden im Januar 2026 insgesamt 350 Wohnungen genehmigt, ein Anstieg von 148,6 Prozent oder 200 Wohnungen.

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